Case Study

Enterprise Systems & Process Transformation

Aufbau einer konzernweiten Daten-, Reporting- und Integrationsarchitektur zur Ablösung fragmentierter BI-Strukturen, Einführung eines zentralen Data-Warehouse-Ansatzes und Automatisierung wesentlicher Datenflüsse über mehrere Gesellschaften hinweg.

Projektumfang

  • Scope: gruppenweiter Rollout über ca. 13 Gesellschaften
  • Nutzerkreis: ca. 25 aktive Nutzer aus Finance, Management, Operations und angrenzenden Fachbereichen
  • Ausgangsstruktur: fragmentierte Reporting- und Datenlandschaft mit begrenzter Nutzung bestehender Qlik-Strukturen, manuellen Auswertungen und fehlendem zentralen Data Warehouse
  • Zielstruktur: zentrale Reporting-, Daten- und Integrationsarchitektur auf Basis von Power BI, Microsoft Fabric und MuleSoft
  • Fokus: Business Intelligence, Data Warehouse, KPI-Architektur, Datenintegration, Prozessautomatisierung, Reporting Governance und datengetriebene Unternehmenssteuerung

Ausgangslage

Die bestehende Reporting- und Datenlandschaft war historisch gewachsen und nur eingeschränkt skalierbar. Einzelne Qlik-Auswertungen waren vorhanden, wurden jedoch nur in begrenztem Umfang genutzt, teilweise nicht mehr aktiv gepflegt und deckten die Anforderungen einer wachsenden Gruppenstruktur nicht ausreichend ab.

Ein zentrales Data Warehouse existierte nicht. Daten lagen verteilt in unterschiedlichen Systemen, Gesellschaften und Fachbereichen vor. Dadurch waren Auswertungen häufig manuell, zeitaufwendig und nur eingeschränkt vergleichbar.

Gleichzeitig stieg der Bedarf an gruppenweiten Reports, belastbaren KPI-Strukturen, besserer Datenverfügbarkeit und automatisierten Datenflüssen. Ziel war es, Finance-, Operations-, Sales- und PSP-bezogene Daten stärker zusammenzuführen und für Management, Controlling und operative Steuerung nutzbar zu machen.

Komplexität

Die zentrale Herausforderung bestand darin, mehrere Themen gleichzeitig zu lösen: Ablösung bestehender BI-Strukturen, Einführung einer neuen Reporting-Plattform, Aufbau eines Data-Warehouse-Ansatzes und Standardisierung von Datenflüssen über mehrere Gesellschaften hinweg.

Besonders anspruchsvoll waren:

  • Migration bestehender Qlik-Auswertungen in eine neue Power-BI-Struktur
  • Aufbau neuer Reports, Datenmodelle und KPI-Logiken
  • Einführung von Microsoft Fabric als neue Daten- und Analyseplattform
  • erstmalige Schaffung einer zentraleren Datenbasis für gruppenweite Auswertungen
  • Integration von Daten aus unterschiedlichen Gesellschaften, Systemen und Fachbereichen
  • Ablösung einzelner Automatisierungsansätze und Bündelung zentraler Datenflüsse über MuleSoft
  • Standardisierung von Datenmodellen, Zugriffslogiken und Reporting-Strukturen
  • Verbindung von Finance-Daten mit operativen Informationen aus Sales, Operations und PSP-Strukturen
  • Sicherstellung von Datenqualität, Aktualität, Governance und praktischer Nutzbarkeit

Umsetzung

Das Projekt wurde als konzernweite System-, Daten- und Prozessinitiative umgesetzt. Im Mittelpunkt stand nicht die Einführung einzelner Tools, sondern der Aufbau einer skalierbaren Architektur für Reporting, Datenintegration und automatisierte Steuerungsprozesse.

Zunächst wurden bestehende Qlik-Auswertungen analysiert, fachlich bewertet und in eine neue Power-BI-Struktur überführt oder vollständig neu aufgebaut. Dabei wurden nicht nur bestehende Reports migriert, sondern auch neue Auswertungslogiken, KPI-Strukturen und Management-Sichten geschaffen.

Parallel wurde Microsoft Fabric als Grundlage für eine zentralere Datenarchitektur eingeführt. Ziel war es, Daten aus unterschiedlichen Systemen, Gesellschaften und Fachbereichen strukturiert bereitzustellen und als Grundlage für Reporting, BI, Analyse und weitere Automatisierung nutzbar zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration und Automatisierung von Datenflüssen. Bestehende Automatisierungsansätze wurden konsolidiert und stärker in MuleSoft überführt, um Schnittstellen, Datenströme und Prozesslogiken robuster, skalierbarer und besser steuerbar aufzusetzen.

Verantwortung & Beitrag

Mein Schwerpunkt lag auf der fachlichen, kaufmännischen und strukturellen Steuerung der Transformation sowie auf der Verbindung von Business-Anforderungen, Finance-Steuerung und technischer Umsetzung.

Dazu gehörten insbesondere:

  • Konzeption der Zielstruktur für gruppenweites Reporting, Datenbereitstellung und BI
  • Steuerung der Migration von bestehenden Qlik-Strukturen zu Power BI
  • Definition fachlicher Anforderungen an Reports, KPI-Strukturen und Management-Sichten
  • Einführung und fachliche Einbettung von Microsoft Fabric als neuer Datenbasis
  • Strukturierung der Datenflüsse zwischen Gesellschaften, Systemen und Fachbereichen
  • Entscheidung zur Konsolidierung von Automatisierungsansätzen und stärkeren Nutzung von MuleSoft
  • Abstimmung zwischen Finance, Operations, Sales, PSP-Funktionen, IT und externen Partnern
  • Sicherstellung, dass die neue Systemlandschaft nicht nur technisch funktioniert, sondern operative Steuerung und Managemententscheidungen tatsächlich unterstützt

Ergebnis & Wirkung

Das Projekt schuf die Grundlage für eine deutlich modernere, skalierbarere und datengetriebenere Unternehmenssteuerung.

Wesentliche Effekte waren die Ablösung fragmentierter Reporting-Strukturen, die Einführung einer zentralen Power-BI-basierten Reporting-Umgebung sowie der Aufbau einer neuen Datenbasis über Microsoft Fabric.

Durch die stärkere Integration von Datenflüssen über MuleSoft konnten manuelle Schnittstellen reduziert, Datenprozesse standardisiert und Auswertungen schneller verfügbar gemacht werden. Gleichzeitig entstand eine deutlich bessere Grundlage für gruppenweite Reports, Management Dashboards, KPI-Steuerung und operative Transparenz.

Die neue Architektur verbesserte die Verbindung zwischen Finance-Daten und operativen Informationen aus Sales, Operations und PSP-Strukturen. Dadurch konnten Zusammenhänge zwischen Umsatz, Kosten, Produktivität, Zahlungsströmen und operativer Performance besser analysiert und für Managemententscheidungen nutzbar gemacht werden.